Knoerig: Treffen mit Inspekteur der Luftwaffe zu Fliegerhorst Diepholz – Bundeswehr prüft Verbindung zum Sulinger Kreuz
In dieser Woche begrüßte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig den Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, in seinem Berliner Büro. Er hatte ihn zu einem Austausch zur Zukunft des Fliegerhorstes Diepholz eingeladen, so Knoerig in einer Pressemitteilung.
Wie der Inspekteur bei dem Treffen deutlich machte, nutzt die Luftwaffe die Bestandsinfrastruktur am Bundeswehrstandort Diepholz und investiert in diese. Eine Anfrage Knoerigs an das Verteidigungsministerium hatte bereits zuvor ergeben, dass seit 2014 rund 41 Millionen Euro Bundesmittel in den Fliegerhorst mit seinem modernen Materiallager geflossen sind.
Das Gespräch ergab, dass auch andere Bereiche der Bundeswehr durchaus Interesse am Standort Diepholz haben. Knoerig wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich zur Unterbringung weiterer Bundeswehrangehöriger in Standortnähe eine Zusammenarbeit mit der geplanten Bundesbaugesellschaft anbieten würde. Als stv. Vorsitzender des Bauausschusses unterstützt er diese neue Form des staatlich-privaten Wohnungsbaus für bezahlbare Wohnungen.
Außerdem verwies der Abgeordnete auf das Sulinger Kreuz mit Blick auf die künftige Sicherstellung von Transportwegen für die Verteidigung. Er führte aus, dass eine Reaktivierung der Bahnstrecke von Diepholz über Sulingen nach Nienburg den Anschluss zum Bundeswehrstandort Wunstorf und nach Hannover ermöglichen könnte. Der Inspekteur sagte zu, diese Information an das Operative Führungskommando (OFK) weiterzugeben. Das OKF ist zuständig dafür, Verbindungswege in Deutschland für die militärische Nutzung zu prüfen.
Auch die sanierungsbedürftige Start- und Landebahn auf dem Fliegerhorst Diepholz war ein Thema bei diesem Gespräch. Axel Knoerig hat sich dabei nochmals für eine Übergangslösung eingesetzt.